Christin und Sozialistin. Christ und Sozialist.
Kreuz und Rose (Blätter des Bundes der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.)

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CuS erscheint seit 1948 (vorher gab es bis zur Unterdrückung durch den Hitler-Faschismus: Sonntagsblatt des arbeitenden Volkes 1924-1930, Der Religiöse Sozialist 1930-1933, Das Rote Blatt der Katholischen Sozialisten 1929-1930 und Zeitschrift für Religion und Sozialismus 1929-1933).

CuS ist die Vierteljahres-Zeitschrift der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten, ist damit die einzige Zeitschrift in Deutschland, die die „edlen Worte“ (H. Gollwitzer) Christentum und Sozialismus gemeinsam im Titel führt und Symbole des Christentums und Sozialismus zugleich zeigt. Zu aktuellen Fragen unserer Gesellschaft sucht sie Antworten aus christlicher Sicht und ist zugleich bereit für den interreligiösen Dialog, besonders mit Judentum und Islam.

In der Vergangenheit hat sich Theologie und politisches Handeln der religiösen Sozialisten bewährt im Widerstand gegen Nationalismus, Militarismus und Faschismus und im Streit für mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Viele Anregungen der religiösen Sozialisten und Sozialistinnen sind in der Ökumene und in gesellschaftlichen Initiativen aufgenommen worden, dennoch müssen sie fortgeschrieben werden.

CuS wird getragen von einer kleinen, aber lebendigen Schar von Christinnen und Christen, die darauf achten, dass biblische, theologische Impulse sich durchsetzen: Parteinahme für die Armen, Unterdrückten und an den Rand Gedrängten, Bewahrung der bedrohten Schöpfung, Veränderung der Gesellschaft. Dem christlichen Gebot der Nächstenliebe folgend, in der Hoffnung auf Gottes kommendes Reich, in dem „Gerechtigkeit wohnt“ (2.Petr. 3, 13), suchen wir nach sozialistischen Konzeptionen, in denen gegenseitige geschwisterliche Hilfe und Möglichkeiten der Selbstentfaltung des Einzelnen - als Bedingung der Selbstentfaltung aller Leitlinien sind. „Es gilt, die Ausbeutung der Vielen durch die Wenigen, das Leben der Wenigen auf Kosten der Vielen zu überwinden und eine demokratische Gesellschaft durchzusetzen, in der die Klassengegensätze abgeschafft, die Teilhabe aller am Sagen und Haben durchgesetzt und vernunftgeleitete Planung möglich wird…Zweck, Inhalt und die Art und Weise der gesellschaftlichen Produktion und Verteilung müssen vom grundlegenden Prinzip einer konsequenten Demokratisierung des Wirtschaftslebens ausgehen. Diese Demokratisierung können wir uns nur als basisdemokratisches Selbstverwaltungsmodell vorstellen.“ (Aus den Leitsätzen des BRSD) Der Weiterentwicklung des Modells der Genossenschaften gehört unsere Aufmerksamkeit. Unser Ziel ist die solidarische Gesellschaft, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen. Richtschnur unserer gesellschaftlichen Praxis ist das Evangelium und das verheißene Reich Gottes.

In CuS schrieben seit 2000:

Erika Adolphy, Christoph Butterwegge, Reinhard Gaede, Sebastian Gerhardt, Ulrich Peter, Detlef Dieckmann, Fulbert Steffensky, Jürgen Schübelin, Detlef Hensche, Wieland Zademach, Udo Fleige, Ulrike Jaeger, Jochen Vollmer, Friedhelm Hengsbach, Niels Annen, Inge Höger, Matthias Obenhaus, Ulrich Finckh, Holger Kasfeld, Franz Segbers, Sabine Ferenschild, Gerd Büntzly, Berthold Klappert, Hamideh Mohagheghi,, Clemens Ronnefeldt, Friedrich Wilhelm Bargheer, Darius Dunker, Erhard Eppler, Catherine Gregori, Hans Thie, Heinz Röhr+, Ullrich Hahn, Dieter S. Lutz †, Dörte Münch, Matthias Nauerth, Dorothee Sölle †, Constance L. Benson, Siegfried Böhringer, Maik Eisfeld, Jost-H. Eschenburg, Franz Hinkelammert, Martina Ludwig, Anne Nibbenhagen, Helmut Pfaff, Ernst Ergenzinger, Arno Klönne, Maria Lopez Vigil, Oskar Martinez, Gottfried Orth, Berthold Scharf, Reinerio Arce Valentin, Michael Bschorr, Reinhard Höppner, Klaus Lang, Jerry Poeter, Ludwig von Dobeneck, Erhard Griese, David Haslam, Martina Ludwig, Clemens Ronnefeldt, Ernst Kulpe, Werner Raupp, Helmut Zwanger, Franz Alt, Volker Böge, Brian D’Agostino, Kurt Oesterle, Christiane Müller, Bruno Schoch, Beate Schröder, Harry Wassmann, Friedrich-Martin Balzer, Elisabeth Bolken-Zumpe, Annelie Buntenbach, Klaus Dräger, Hans Küng, Andrea Lünskens, Hermann Scheer, Willy Spieler, Marc Engels, Eleuterio Fernández Huidobro, Walter Moßmann, Miriam Ortega, Arnold Pfeiffer, Edelbert Richter, Jürgen Moltmann, Günter Brakelmann, Paul Schobel, Frank-Matthias Hofmann, Eduard Wörmann, Siegfried Katterle, Ulrike Chini, Michael Koob, Andrea Richter, Thomas Schramm, Alexandra Danzl, Stefan Silber, Michael Sturm, Friedrich Winterhager

Themen der letzten Hefte waren unter anderem:

Kennzeichen einer lebendigen Kirche - Wo stehen die Kirchen politisch? - 10 Jahre Sozialwort – Die sozialen Weichen werden falsch gestellt. – Rechtsstaat und Fürsorge – Arbeitslosigkeit - Rede an Schröder, nie gehalten - Hartz IV - Aus Wut kann Widerstand werden - Tauschring. Idee und Wirklichkeit - Die Gesundheitsreform - Das Ende des Zweiten Weltkriegs am Niederrhein - Aus einem Feind kann ein Freund werden. - Friedenskirche werden - Kriegsdienstverweigerung nach 50 Jahren Bundeswehr - Friedens- und Versöhnungsarbeit in Weißrussland - Der Nahe Osten - Ernst Bloch, D. Bonhoeffer, Ch. Blumhardt, - Hut ab vor dem demokratischen Lümmel - Die Wahlen in Deutschland - Der Staat - Die Arbeiter im Weinberg oder die Umkehr aller Ordnung - Reich Gottes und Gerechtigkeit - Deformation der Solidarität? Betreiber, Komplizen, Sanierer - Spielräume der Parlamentarischen Linken - „Kirche von unten“ und „Wir sind Kirche“ - Keine Trennung beim Abendmahl - Linke Wirtschaftspolitik - Zukunftsprojekte aus der Vergangenheit - Christentum – Islam - Christentum – Judentum – Eine Welt

Organisation, Finanzen

CuS erhält keine Unterstützung von Parteien, Kirchen oder staatlichen Stellen. CuS wird aus den Abonnement-Einnahmen, dem Freiverkauf und durch Spenden finanziert. CuS-Beiträge werden nicht bezahlt. Autorinnen und Autoren ebenso wie die Redaktion arbeiten ehrenamtlich.

CuS hat zur Zeit einen Umfang von 84 Seiten und kostet 20 € pro Jahr im Inland, 30 € pro Jahr im Ausland, als Förderabonnement 25 € oder mehr nach Selbsteinschätzung. Ein Heft kostet 7 €.

Artikel und Briefe an die Redaktion

CuS möchte ein Forum sein für alle, die Religion und Sozialismus zusammen sehen. Über Artikel und Briefe freuen wir uns. Artikel per e-mail, per Post nur auf CD-ROM, als Ausdruck oder saubere Schreibmaschinen-Fassung

Adresse: Dr. Reinhard Gaede, Wiesestr. 65, 32052 Herford