BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Abraham, Vater des Glaubens

Da sprach Adonai zu Abraham: „Geh los! Weg aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft, aus deinem Elternhaus in das Land, das ich dich sehen lasse…In dir sollen sich segnen lassen alle Völker der Erde. (Gen. 12, 1.3, Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

Aufbruch, Abschied von bisherigen Gewohnheiten, von manchen Zwängen und schwierigen Aufgaben des Alltags, Neues entdecken, sich ganz einfach seines Lebens freuen dürfen – Menschen reisen gerne. Befragungen im Bereich Tourismus ergaben, es geht um´s Erleben: Neues erleben (Exploratives Erleben), die Natur erleben (Biotisches Erleben), Geselligkeit, Kontakte (Soziales Erleben) und um Steigerung des Lebensgefühls (Optimierendes Erleben). Jede Reise spiegelt etwas von der Sehnsucht nach freiem Leben.  Die Romantik seit Novalis kennt das Symbol der blauen Blume. Sie steht für Sehnsucht, Liebe, die Sehnsucht nach der Ferne, das Streben nach dem Unendlichen. „Wir wollen zu Land ausfahren…und wer die blaue Blume finden will, der muss ein Wandervogel sein“, dichtete Hjalmar Kutzleb (1885 – 1959), und so sang die bündische Jugend. Im Widerspruch zu Prunk, Luxus, Macht und Ehrgeiz liegt das Glück im einfachen Leben. „Wohlauf in Gottes schöne Welt“  dichtete Julius Rodenberg (eigentlich J. Levy, 1831 - 1914), so ist der Ton vieler Volkslieder.

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Offener Brief an das Präsidium und den Vorstand der SPD

Im Vertrauen auf die traditionelle Selbstverpflichtung der SPD, ständig für mehr Gerechtigkeit in unserm Land zu sorgen, möchten wir Euch heute zuerst die Lage der armen Familien ans Herz legen.
Schon die Denkschrift der EKD zur Armut in Deutschland "Gerechte Teilhabe" 2006 enthielt detaillierte Berechnungen zur Armutsrisiko-Grenze. Für einen Ein-Personen-Haushalt wird sie mit 938 Euro, für ein Paar mit drei Kindern  mit 2.251 Euro pro Monat angegeben.
Besonders besorgniserregend ist die Lage der armen Kinder. Dass sie in Armut gelassen werden, ist unbegreiflich angesichts der allgemeinen Klage, dass zu wenig Kinder in unserm Land geboren werden. [...]

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Oskar Lafontaine zitiert den BRSD

Seine Rede auf dem Gründungsparteitag der aus WASG und PDS vereinigten Partei Die Linke begann Oskar Lafontaine mit einem Hinweis auf die Gemeinsamkeit von christlicher Botschaft und Sozialismus. Dazu zitierte er ein bekanntes Mitglied des BRSD:

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, ich weiß, dass die eine oder der andere von euch bei den Worten Genossinnen und Genossen vielleicht etwas Bedenken hat, aber ich möchte darauf hinweisen, dass das wirklich völlig unbegründet ist, denn der berühmte Satz der Bibel "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" muss eigentlich übersetzt werden "Du sollst deinen Genossen lieb haben, dir gleich". Deshalb gab es mal einen berühmten Deutschen, der gesagt hat: "Ein Sozialist muss nicht Christ sein, aber ein Christ muss Sozialist sein." Das ist die Botschaft, die wir am heutigen Tage auch an kritische Menschen in den Kirchen richten.

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Gruß des BRSD zur Gründung der aus WASG und PDS vereinigten Partei Die Linke

Liebe Genossinnen und Genossen von der WASG und PDS!
Sehr geehrte Damen und Herrn!

Zur Vereinigung Ihrer Parteien als Linkspartei senden wir Religiöse Sozialisten Glückwünsche.

Wir begrüßen jede Sammlung der Kräfte für eine Politik, die kritisch dem  Kapitalismus gegenübersteht und den Primat der Politik gegenüber den  Wirkungen des Marktes einfordert.

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Zehn Jahre Sozialwort der Kirchen: „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“

Presseerklärung des BRSD zur Konsultation auf dem 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln 2007 - Zehn Jahre Sozialwort der Kirchen:  „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“

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Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.
Buch der Sprüche, Kap. 16, 8
Helmut Gollwitzer»Die Umkehr, zu der die christliche Gemeinde durch Gottes Wort täglich gerufen ist, umfasst auch die Abkehr von ihrer Einbindung in das herrschende Privilegiensystem und ihren tätigen Einsatz für gerechtere, also nicht mehr durch gesellschaftliche Privilegien bestimmte Gesellschaftsstrukturen.«
Helmut Gollwitzer (1980)