BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Presse-Erklärung

Eine Begegnungs - Tagung fand am 17./18. November im ver.di-Institut für Bildung, Medien und Kunst in Lage-Hörste statt.

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V., der seit 80 Jahren besteht, hatte nicht nur seine Mitglieder, sondern auch Vertreter christlicher Partei -Organisationen eingeladen. Für die Arbeitsgemeinschaft Kirche und SPD sprach Eckhard Minthe aus Lauenau am Deister, für die Christinnen und Christen bei den Grünen war Rainer Schäfermeier, MdR aus Oerlinghausen gekommen. Einen weiten Weg hatte Jens-Eberhard Jahn aus Freiberg/Sachsen, der die Bundesarbeitsgemeinschaft der Christen und Christinen bei der Linkspartei/PDS vertrat. Dieter Kimhofer aus Voerde  kam als  Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Christinnen und Christen bei der Linkspartei. PDS. Das Thema der Tagung lautete: So nah und doch so fern! Haben linke Christinnen und Christen eine gemeinsame Basis? Die Teilnehmenden führten Gespräche über ihr Selbstverständnis und ihre Wirkungsmöglichkeiten. Die Moderation hatte Dr. Wieland Zademach, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Bayern. Die Teilnehmenden verabredeten trotz der Verschiedenheit der Parteien ein Aktionsbündnis für Zeit-Ansagen im Sinne des prophetischen Wächter - Amts der Christinnen und Christen mit dem Ziel, die Zivilgesellschaft als Subjekt des Handelns wieder zu stärken und soziale und rechtliche Aufgaben des Staates anzumahnen. Sodann erinnerten sie an das Sozialwort beider Kirchen „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“.  Fast 10 Jahre nach dieser Denkschrift sahen die Teilnehmenden die Aufgabe einer Bilanz: Haben die Kirchen sich ihrem Anspruch und ihrer Sendung gemäß weiter entwickelt? Wie müsste heute Gerechtigkeit und Solidarität gestaltet werden? Wie müsste die Kirche in ihren eigenen Strukturen Vorbild sein? Die Teilnehmenden empfahlen dem BRSD und den christlichen Arbeitsgemeinschaften der drei Parteien diesen Fragen nachzugehen und während des Kirchentags 6.-10.6.2007 diese Fragen mit den Teilnehmenden zu erörtern. Auch Gutachten von Fachkundigen sollen eingeholt werden. Der BRSD ist bereit, das Forum für diese Diskussionen zu eröffnen.

 

 

Willkommen bei den Resos!

Schön, dass du dich für den Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten interessierst.  In Kürze erscheinen hier wieder ausführliche Informationen über den BRSD. Derzeit finden sich die meisten Beiträge in der Rubrik "Historische Texte", denn der BRSD ist eine Organisation, die schon vor fast 90 Jahren entstanden ist. Natürlich werden hier bald auch wieder mehr Texte zu aktuellen Themen erscheinen.

 

CuS - die Zeitschrift des BRSD

CuS. Christ und Sozialist. Christin und Sozialistin
Blätter des Bundes der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

Erscheint seit 1948 (vorher gab es bis zur Unterdrückung durch den Hitler-Faschismus: Sonntagsblatt des arbeitenden Volkes 1924-1933, Das Rote Blatt der Katholischen Sozialisten 1929-1930 und Zeitschrift für Religion und Sozialismus 1929-1933)

CuS ist die Vierteljahres-Zeitschrift der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten, ist damit die einzige Zeitschrift in Deutschland, die die „edlen Worte“ (H. Gollwitzer) Christentum und Sozialismus gemeinsam im Titel führt.

Zu aktuellen Fragen unserer Gesellschaft sucht sie Antworten aus christlicher Sicht und ist  zugleich bereit für den interreligiösen Dialog, besonders mit Judentum und Islam.

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Impressum

BRSD.de ist die offizielle Website des Bundes der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V. (BRSD), gegründet 1919 bzw. 1926.

BRSD

  • Anschrift: BRSD e.V., Bundessekretär Norbert Voß, Altvolberg 20, 51503 Rösrath
  • Telefon: 02205-914 415
  • Telefax: 032121-299 333
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Der BRSD e.V. ist als gemeinnütziger Verein unter der Registernummer VR7085 eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt am Main. Spenden sind steuerlich absetzbar.

Darius Dunker DesignDiese Website wird betreut, gestaltet und inhaltlich verantwortet (sofern nicht andere Verfasser angegeben sind) von Darius Dunker.

Einige Beiträge dieser Website sind der Zeitschrift "Christ und Sozialist / Christin und Sozialistin - Blätter des Bundes der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands" (CuS) entnommen.

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Er hilft dem Armen vom Schwert und den Elenden von der Hand des Mächtigen. Dem Armen wird Hoffnung zuteil, und die Bosheit muss ihren Mund zuhalten.
Hiob 5, 15-16
Ernesto Cardenal»Das Reich Gottes wird vom heiligen Matthäus das ›Himmelreich‹ genannt, weil die jüdischen Sitte es gebietet, den Namen Gottes aus Respekt nicht zu erwähnen – und nicht weil es nicht von dieser Welt wäre. Christus hat in all seinen Predigten nur ein Thema gehabt: Das Kommen dieses Reiches. Er hat nicht sich selbst gepredigt, nicht Gott, sondern das Kommen des Reiches. Dieses Reich (oder die Himmelsrepublik) ist eine Gesellschaft voller Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Liebe, die es hier auf dieser Welt geben wird, aber die nicht auf dieser Welt enden wird.«
Ernesto Cardenal (1999)