BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Historische Texte religiöser SozialistInnen

Die Frau und der Friede (1915)

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"Die Frau und der Friede" ist die bekannteste Schrift der schweizer Pazifistin und Feministin Clara Ragaz-Nadig. Clara Ragaz war zeitweilig Vizepräsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF). Mit ihrem friedenspolitischen Engagement beeinflusste sie auch ihren Mann, den religiösen Sozialisten Leonhard Ragaz. Clara Ragaz' Schrift "Die Frau und der Friede" wurde von den Nationalsozialisten im Dritten Reich 1938 verboten. Im folgenden ein kleiner Auszug daraus.
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Sozialismus und Gewalt (1919)

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Die Bewegung der religiösen SozialistInnen entstand in Deutschland aus dem Entsetzen über den Ersten Weltkrieg. Auch in der Schweiz war die religiös-soziale Bewegung stark mit der pazifistischen Verbunden. Der wichtigste Schweizer religiöse Sozialist Leonhard Ragaz war auch eine der Schlüsselfiguren bei der Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes. Da war es unausweichlich, dass er sich angesichts der Russischen Revolution mit der Frage der Gewaltanwendung zur Durchsetzung des Sozialismus auseinandersetzte.
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Judentum und Christentum (1922)

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1921 gab der Schweizer religiöse Sozialist Leonhard Ragaz seine Professur für Systematische Theologie in Zürich auf, um sich verstärkt der religiös-sozialistischen und pazifistischen Bewegung zu widmen. Im Jahr darauf veröffentlichte er das Buch "Christentum und Judentum". Der folgende Auszug daraus wurde 1923 in der Zeitschrift "Der Jude" nachgedruckt. Ragaz formuliert darin seine Sorge, dass die Bildung eines zionistischen Staates ein allgemeineres Verständnis von Zion gefährden könnte. Fünfzehn Jahre später wurde das Buch im Deutschen Reich von den Nazis verboten.
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Was wollen die Religiösen Sozialisten? (1928)

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Der Mannheimer Pfarrer Erwin Eckert war bis 1931 erster Vorsitzender des BRSD. Eckerts linkssozialistischen Position und seine scharfe, kompromisslose Kritik an der "bürgerlichen" Kirche waren im Bund nicht unumstritten. Eckert formulierte 1928 die Mehrheitsposition des Bundes in dem folgenden Text "Was wollen die religiösen Sozialisten?". Diese Position wurde im wesentlichen vom 4. Bundeskongress des BRSD (1.-5. August 1928) bekräftigt. Die hier wiedergegebene Fassung stammt vom Oktober 1928 und stellt gewissermaßen die programmatische Übereinstimmung des Bundes in der Zeit der Weimarer Republik dar.
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Drei Sätze eines religiösen Sozialisten (1928)

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Martin Buber, wohl der bekannteste jüdische religiöse Sozialist, warb als Teilnehmer an den religiös-sozialistischen Tagungen immer für den Mut zur "Verwirklichung im Kleinen", wie in den Lebensgemeinschaften der Kibbuzim oder den religiös-sozialistisch motivierten Siedlungen der Bruderhöfe und anderer Projekte. Die "Drei Sätze eines religiösen Sozialisten" erschienen erstmals 1928 in den "Neuen Wegen", der damals von Leonhard Ragaz herausgegebenen Zeitschrift der Schweizer Resos.
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Kirchenwahlen in Köln am 18. Nov. 1928

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Mit dem folgenden Aufruf beteiligten sich die Kölner Religiösen Sozialisten 1928 erstmals an den Kirchenwahlen.
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Christliche Männer u. Frauen, ihr müßt sozialistisch wählen! (1930)

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Der folgende Appell an Christinnen und Christen, bei den Reichstagswahlen am 14. September 1930 die sozialistischen Parteien zu wählen, erschien im Sonntagsblatt des arbeitenden Volkes, der damaligen Wochenzeitung des BRSD.
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Christentum und Faschismus sind unvereinbar! (1930)

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Ein Wort der religiös‑sozialistischen Internationale über Nationalismus und Faschismus an die europäische Christenheit.
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Christuskreuz - nicht Hakenkreuz! (1931)

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70 Jahre nach der Machterlangung der Nazis ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass dieser Machtwechsel nicht über Nacht kam. Warnende Stimmen, wie seit den 1920er Jahren von den religiösen SozialistInnen, wurden - auch von den Kirchen - weitgehend ignoriert, bis es zu spät war. Ein eindringliches Beispiel ist die folgende Rede von Pfarrer Erwin Eckert, dem damaligen BRSD-Vorsitzenden, gehalten am 17. Januar 1931 im Musensaal in Mannheim.
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Religiös-sozialistische Predigt im KZ (1933)

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Die Umstände, unter denen der religiös-sozialistische Pfarrer Ludwig Simon (*1905) am 21. März 1933 seine Predigt im neueröffneten KZ auf dem Heuberg hielt, bedürfen der näheren Beschreibung, um die Dramatik der Situation zu verdeutlichen: Der Pressebericht trägt die Überschrift: „Im Lager Heuberg – Feldgottesdienst der Reichswehr und der SA. Das Konzentrationslager für Schutzhäftlinge.“ Angetreten waren die im Lager Heuberg stationierten Bataillone sowie die SA-Stürme des Schwarzwaldkreises und der SA-Sturm Stetten, „denen die Bewachung des großen Konzentrationslagers für politische Schutzhäftlinge obliegt“.
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Marxismus und Psychoanalyse (1936)

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Paul Tillich (1886-1965) war als Philosophieprofessor in Frankfurt einer der wichtigsten Religiösen Sozialisten deutscher Sprache. Wegen seines antifaschistischen Buches "Die sozialistische Entscheidung" (1932) und seiner Kritik an antisemitischen Aktionen des NS-Studentenbundes wurde er als erster nichtjüdischer Professor schon Anfang 1933 seines Lehrstuhls enthoben. Der Alfred-Protte-Verlag, in dem "Die sozialistische Entscheidung" erschienen war, wurde verboten. Tillich floh in die USA, wo er sich zu einem der wichtigsten protestantischen Theologen des 20. Jahrhunderts entwickelte.
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Der Friede als eine Sache der Ehre Gottes (1943)

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In den Neuen Wegen hat Leonhard Ragaz im Dezember 1943 einen Artikel über die christliche Friedensbotschaft geschrieben. Dies ist ein Auszug daraus.
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Warum bin ich als Christ Sozialist? (1980)

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Helmut Gollwitzers Thesen "Warum bin ich als Christ Sozialist?" erschienen 1980 in der BRSD-Zeitschrift "Christ und Sozialist" und trafen auf breite Zustimmung im Bund.
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