BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands

Spannende Jahrestagung in Lage-Hörste

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Die Jahrestagung des BRSD e.V. ist vorbei, etwa zwanzig Personen hörten die Beiträge von Prof. Dr. Franz Segbers und Prof. Dr. Christoph Butterwegge und diskutierten darüber. Interessiert wurde auch die Ausstellung von Michael Distelrath wahrgenommen.

Auf der Mitgliederversammlung am Samstagabend wurde intensiv über den Weg des Bundes im vergangenen Jahr gesprochen und der Auftritt auf dem Kirchentag reflektiert. Zur Vorbereitung der nächsten Jahrestagung vom 28. bis zum 29. April 2012 in Lage-Hörste hat sich ein Team zusammengefunden, das Thema und Inhalt vorbereitet. Außerdem wurde Dieter Hönerhoff aus Herford zum neuen Kassierer gewählt. Anneke Ihlenfeldt, Jürgen Gorenflo und Michael Distelrath sind die neuen RevisorInnen. Während der Jahrestagung wird auch die Mitgliederversammlung 2012 mit dem Thema "BRSD - wie geht es weiter?" stattfinden. Es ist gemäß der Satzung der Vorstand neu zu wählen. Zu dieser Mitgliederversammlung wird noch separat und ausführlich eingeladen werden.

 

Wir haben Grund zu feiern!

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Auf dem 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden vom 1. - 5. Juni 2011 feiern wir unseren Geburtstag. 1926 wurde der BRSD e.V. reichsweit gegründet. Alle Mitglieder, Sympathisanten und Freunde laden wir ein uns auf unserem Stand in der Messehalle 4, Stand A 19, zu besuchen und mit uns zu feiern.

Außerdem hat unsere Regionalgruppe Thomas Münzer einen ökumenischen Gottesdienst mit Agape-Feier unter dem Titel "Das könnte den Herren der Welt ..." zum Gleichnis von den anvertrauten Pfunden vorbereitet. Der Gottesdienst findet am Samstag, den 4. Juni von 17.00 bis 18.30 in der Zionskirche Dresden-Plauen, Bayreuther Straße 28 statt.

Wir freuen uns darauf mit Ihnen oder dir gute Gespräche an beiden Orten zu führen und gemeinsam ein bischen zu feiern.

 

Zusammenleben von Christen und Muslimen

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Was verbindet uns, was trennt uns?

Das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist geprägt sowohl von friedlichem und konstruktivem Miteinander als auch gegenseitiger Abgrenzung und Ablehnung bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen. In den Konfliktsituationen werden die negativen Erfahrungen besonders hervorgehoben, um sich gegenseitig den Willen zum friedlichen Zusammenleben abzusprechen. Die Hindernisse für ein Miteinander können theologische Gründe, institutionelle Interessen, sozialpolitische Konflikte und wirtschaftlich-politische Strategien sein und in den jeweiligen realen Situationen durch Beeinflussung gesteigert oder gemildert werden.

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Nächstenliebe ist ehrenwert, nicht strafbar!

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Pfarrer Berthold Keunecke

Pfarrer Berthold Keunecke weiß: Niemand verhungert gern. Und Kinder dürfen etwas lernen. Deshalb hat er einer Asyl suchenden kurdischen Frau mit zwei Töchtern Unterkunft und Nahrung gegeben, den Kindern den Schulbesuch ermöglicht  und sie vor Abschiebung mit möglichen Folgen wie Folter oder Tod geschützt.
Als Motiv seines Handelns hatte Pastor Berthold Keunecke angegeben: Wie alle Christen war er zum Helfen verpflichtet. Jeder erinnert sich doch an Jesu Beispiel vom Barmherzigen Samariter. Als Ausländer hilft der Samariter dort, wo Einheimische  vorbeigingen, und Jesus sagt: Tue es genauso! (Luk. 10, 25-37) Wo Hilfe gebraucht wird, sollen wir helfen. So das Recht nach dem Willen Gottes.

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Stuttgart aus DemonstrantInnensicht

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Über einen guten Bekannten, Pädagoge und Kabarettist in Stuttgart, erhielten wir den folgenden Augenzeugenbericht von der Demonstration in Stuttgart am Donnerstag dem 30. September. Er spricht für sich.

Liebe Mitmenschen,
ich will nicht jammern. Es war meine Entscheidung und ich würde es wieder tun, aber was sich heute im Stuttgarter Schlossgarten abspielte und weiterhin abspielt, ist eine Schande - für Politiker, Polizisten, die Demokratie. Nachdem heute vormittag der Parkschützer-Alarm kam, dass die so genannten Ordnungskräfte den Park absperren, um damit eilig einem Abholzunternehmen den Weg frei zu machen, ließ auch ich mehr oder weniger alles stehen und liegen und eilte in den Park, um Widerstand gegen den Baumfäll-Wahnsinn zu leisten. Zunächst blieb ich am Schlossgarteneingang, wo grün gekleidete  Polizisten mit massiven Körperpolsterungen keinen Zweifel daran ließen, worauf man sich einstellen kann.

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