„Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott das Gotteskind aus: geboren aus einer Frau und geboren unter die gesetzte Ordnung. Die unter der Gesetzesordnung leben, sollte es freikaufen, damit wir als Kinder adoptiert würden. Weil ihr aber Kinder seid, hat Gott die Geistkraft des Gotteskindes in unsere Herzen ausgesandt, die mit lauter Stimme ruft: Abba! Vater! Du bist also nicht mehr versklavt, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch erbberechtigt durch Gott." (Gal. 4, 4-7, Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)
„Es war einmal ein Mann, der war/ zu seinem Kummer unsichtbar, doch war das so nicht immer./ Er war's geworden mit der Zeit, doch nicht durch Zauber oder Eid,/ die Sache stand viel schlimmer.
Vor vielen Jahren war er doch/ verhältnismäßig sichtbar noch! Wodurch sein Bild sich trübte,/ das war, daß niemand auf der Welt sich je zu ihm als Freund gesellt,/ der ihn von Herzen liebte." (Michael Ende, Schnurpsenlieder)
Unsichtbar, unerkannt, vergessen, ungeliebt. Das ist der Kummer, auf den die Weihnachtsbotschaft eingeht, das Wort des Paulus im Brief an die Galater. (Gal 4, 4-7)




