BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Aktuell

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten begrüßt BVG-Urteil zum Schutz des Sonntags

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Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands (BRSD) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Berliner Regelungen zur Landenöffnung am Sonntag für unzulässig zu erklären. Völlig richtig weist das Verfassungsgericht darauf hin, dass „die Sonn- und Feiertagsgarantie [...] nicht nur die Ausübung der Religionsfreiheit“ schützt, sondern „eine wesentliche Grundlage für die Rekreationsmöglichkeiten des Menschen und zugleich für ein soziales Zusammenleben“ darstellt und damit „auch Garant für die Wahrnehmung von anderen Grundrechten, die der Persönlichkeitsentfaltung dienen“, ist. Die Sonn- und Feiertagsgarantie komme etwa dem Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) ebenso zugute wie der Erholung und Erhaltung der Gesundheit (vgl. Art. 2 Abs. 2 GG), so das Gericht. Ihre Bedeutung resultiere wesentlich auch aus dem zeitlichen Gleichklang der Arbeitsruhe. Zugleich bedauert der BRSD, dass nicht weitergehende Entscheidungen zum Schutz der arbeitenden Menschen getroffen wurden.

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Presseerklärung zur Eskalation des Krieges im Nahen Osten

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Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands, aktiv für Frieden und Gerechtigkeit seit 1919/1926, ruft die Krieg führenden Parteien Israel und Hamas in Gaza auf, sofort einen Waffenstillstand zu vereinbaren und Friedensverhandlungen zu führen.

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Hiroshima-Gedenken 2008

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Der weltweit erste Atomwaffen-Einsatz am 6. August 1945, 8.16 Uhr Ortszeit durch die US-amerikanische Kriegsführung war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen wurden getötet, viele Menschen litten an den Folgen, 80% der Stadt wurden zerstört. Am 9. August warfen die US-Amerikaner die Zweite Bombe auf die Stadt Nagasaki ab, die um 12 Uhr mittags detonierte und beinahe die doppelte Sprengkraft der ersten Bombe hatte.

Für die Verbrechen gibt es keine Entschuldigung, auch keine militärisch-strategischen Rechtfertigungen, wie sie damals vorgetragen wurden.

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Weihnachten in Anadolu

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„Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott das Gotteskind aus: geboren aus einer Frau  und geboren unter die gesetzte Ordnung. Die unter der Gesetzesordnung leben, sollte es freikaufen, damit wir als Kinder adoptiert würden. Weil ihr aber Kinder seid, hat Gott die Geistkraft des Gotteskindes in unsere Herzen ausgesandt, die mit lauter Stimme ruft: Abba! Vater! Du bist also nicht mehr versklavt, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch erbberechtigt durch Gott." (Gal. 4, 4-7, Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

„Es war einmal ein Mann, der war/ zu seinem Kummer unsichtbar, doch war das so nicht immer./ Er war's geworden mit der Zeit, doch nicht durch Zauber oder Eid,/ die Sache stand viel schlimmer.
Vor vielen Jahren war er doch/ verhältnismäßig sichtbar noch! Wodurch sein Bild sich trübte,/ das war, daß niemand auf der Welt sich je zu ihm als Freund gesellt,/ der ihn von Herzen liebte." (Michael Ende, Schnurpsenlieder)

Unsichtbar, unerkannt, vergessen, ungeliebt. Das ist der Kummer, auf den die Weihnachts­botschaft eingeht, das Wort des Paulus im Brief an die Galater. (Gal 4, 4-7)

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Offener Brief an das Präsidium und den Vorstand der SPD

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Im Vertrauen auf die traditionelle Selbstverpflichtung der SPD, ständig für mehr Gerechtigkeit in unserm Land zu sorgen, möchten wir Euch heute zuerst die Lage der armen Familien ans Herz legen.
Schon die Denkschrift der EKD zur Armut in Deutschland "Gerechte Teilhabe" 2006 enthielt detaillierte Berechnungen zur Armutsrisiko-Grenze. Für einen Ein-Personen-Haushalt wird sie mit 938 Euro, für ein Paar mit drei Kindern  mit 2.251 Euro pro Monat angegeben.
Besonders besorgniserregend ist die Lage der armen Kinder. Dass sie in Armut gelassen werden, ist unbegreiflich angesichts der allgemeinen Klage, dass zu wenig Kinder in unserm Land geboren werden. [...]

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