BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Mitgliedsbeiträge 2013ff.

Erhöhung der Mitgliedsbeiträge geringer als befürchtet

In CuS 2–3/2012 und auf der Homepage war eine Erhöhung der Beiträge für das Abonnement der CuS und für die Mitgliedschaft im BRSD um 15,– €  angekündigt worden.

Wegen eingegangener Spenden und Beiträge sieht es mit dem Haushalt inzwischen wieder besser aus: Wir können in diesem Jahr mit einer Erhöhung der Beiträge für Mitglieder des BRSD, Leserinnen und Leser von CuS in Höhe von 5,– €  auskommen. Der Mitgliedsbeitrag (incl. Bezug CuS) beträgt also 51,--€ pro Jahr, für Mitglieder ohne Einkommen ermäßigt 30,-- € pro Jahr, das Abonnement der CuS 25,--€ pro Jahr.

Wir hoffen auf die Treue unserer Mitglieder, Leserinnen und Leser wie bisher.

 

Zur Wahl von Papst Franziskus

Pressemeldung des BRSD

Zur Wahl von Papst Franziskus erklärt der Bundessprecher des Bundes der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.:
Persönlich und im Namen des BRSD gratuliere ich Papst Franziskus zur seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche.
Mit der Wahl seines Namens in Anlehnung an Franz von Assisi weckt der neue Papst die Hoffnung auf eine neue Orientierung im Sinne des dieses gesegneten Zeugen Christi:
»Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.«

Die Wahl eines Papstes  aus Lateinamerika ist ein Zeichen der Anerkennung globaler Vielfalt auch in der katholischen Weltkirche.
Möge Papst Franziskus Kraft finden für Reformen in der katholischen Kirche ebenso wie für Impulse für die Ökumene.
Für sein Wirken für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wünschen wir ihm Gottes Segen.
Gez. Dr. Reinhard Gaede, 14.03.2013
 

Seelsorge der christlichen Gemeinden an Soldatinnen und Soldaten

Seelsorge der christlichen Gemeinden an Soldatinnen und Soldaten

Der BRSD begrüßt die Forderung des Versöhnungsbundes nach Abschaffung der Militärseelsorge. Die Seelsorge an Soldat(inn)en soll stattdessen eine Aufgabe der christlichen Gemeinden werden. Die christlichen Gemeinden möchten wir ermutigen, sogar jetzt schon Verantwortung für Soldatinnen und Soldaten zu übernehmen und sie zu beraten.
So soll die Unabhängigkeit der Seelsorge bewahrt werden. Die Abhängigkeit der Seelsorger vom Staat und militärischen Strukturen soll vermieden werden. Die Glaubwürdigkeit des christlichen Friedensdienstes und der der biblischen Mahnung zum Frieden soll gestärkt werden.

Weiterlesen...
 

Presseerklärung zum bevorstehenden Rücktritt von Papst Benedict XVI

Petersdom in Rom

Presseerklärung zum bevorstehenden Rücktritt von Papst Benedict XVI vom 11.2.2013

Die Nachricht vom bevorstehenden Rücktritt Papst Benedict XVI ist eine historische Zäsur. In erster Linie verdient der Papst Respekt für seine Entscheidung, mit der bereits über 700 Jahre bestehenden unmenschlichen Tradition zu brechen, dass Päpste bis zum Lebensende die Verantwortung für die Leitung der Kirche tragen müssen. Bereits im Jahr 2010 hatte der Papst die Überzeugung geäußert: »Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er physisch, psychisch und geistig den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch die Pflicht, zurückzutreten.« Seine Entscheidung wird als Vermächtnis wirken, Leitende der Katholischen Kirche im hohen Alter nicht zu überfordern und der katholischen Kirche Fehlentscheidungen überforderter Greise somit zu ersparen.

Weiterlesen...
 

Widerstand gegen Nazis

Presseerklärung am 30. Januar 2013

(mit der Bitte um weitere Verbreitung)

Widerstand gegen Nazis nach der Tradition: Wehret den Anfängen!

80 Jahre nach der Übertragung der Macht an die NSDAP, an den Diktator Adolf Hitler und der Ausschaltung der Demokratie in Deutschland erinnern wir an die Tradition christlichen Widerstandes gegen den Hitler-Faschismus und fordern alle Christinnen und Christen sowie religiös und humanistisch geprägte Menschen auf, sich die Zeuginnen und Zeugen des frühen Widerstandes gegen die Nazis zum Vorbild zu nehmen und aus den prophetischen Warnungen der Antifaschisten, die damals nicht beherzigt wurden, heute Lehren zu ziehen.

Einige der vergessenen und damals wie heute unbeachteten Warnungen bringen wir aus aktuellem Anlass zur Kenntnis:

Weiterlesen...
 

BRSD auf dem Kirchentag 2013 in Hamburg

Kirchentag 2013 in Hamburg

Plakat Kirchentag 2013Vom 1. bis 5. Mai findet der diesjährige Kirchentag in Hamburg statt. Dort werden wir mit einem Stand vertreten sein.

Wir laden herzlich ein, uns auf dem Markt der Möglichkeiten zu besuchen. Wir freuen uns auch über Mitarbeit am Stand.

Und so haben wir uns angemeldet:

  • Bezug zur Losung und zu Themen des Kirchentags Ex 16,19 »Soviel Du brauchst«:
    Befreiung aus Sklaverei und Nahrung zum Leben sind Gaben Gottes für sein Volk. Gottes Schöpfung zu bewahren, Güter der Erde gerecht zu verteilen, sind Bedingungen für das Überleben aller Menschen. Was Menschen brauchen: Ausreichend Nahrung, Wohnung, Arbeit, Bildung fehlt vielen Menschen im Kapitalismus, ebenso Freiheit der Religionin vielen Ländern. Die Hoffnung auf Gottes Reich zeigt auf das nahe Ziel, eine Wirtschaft für das Leben anzustreben. Wege dahin sind Mitbestimmung in Betrieben und Genossenschaften.
  • Selbstdarstellung der Gruppe:
    »Die Zusammenarbeit zwischen Christentum und Sozialismus ist gerade in Deutschland eine zeitgeschichtliche Notwendigkeit.« (Max Brauer, Oberbürgermeister von Hamburg 1953, 1957-1960)
    Als Christinnen und Christen sind wir Teil einer Bewegung, die auf Sozialismus zielt. In unserer Arbeit nehmen wir Bezug auf biblische Traditionen und Erfahrungen: Solidarität mit den Armen, Aufnahme von Flüchtlingen, Streiten für Frieden und Gerechtigkeit.
  • Vorhaben der Gruppe:
    Wir laden Parteien und Gruppen ein zum Dialog über Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung.
 


Seite 1 von 5

Termine

Auf Facebook verbreiten

Und die Gerechten werden es sehen und sich fürchten und werden seiner lachen: »Siehe, das ist der Mann, der nicht auf Gott sein Vertrauen setzte, sondern verließ sich auf seinen großen Reichtum und war mächtig, Schaden zu tun.«
Psalm 52, 8-9

Christoph Blumhardt»Bei diesem Zug des Egoismus bleiben wir ohne Jesus. ... Immer die gleichen erbärmlichen elenden Leute, die in ihrem eigenen Wesen herumkramen. Er ist in die Welt gekommen, und willst du den Heiland treffen, so mußt du in die Welt hinein, heraus aus deinem Eigenen. Hüte dich vor deiner Kleinlichkeit und suche die Welt, – in der Welt ist Jesus zu finden.«

Christoph Blumhardt (1894)