BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Jetzt anmelden zur BRSD-Tagung 2010!

Liebe Freundinnen und Freunde des BRSD,

unsere Jahrestagung am Samstag/Sonntag 12.-13. Februar wurde nach Lage-Hörste verlegt.

Anmeldung ist noch möglich, bitte schnellstens bei BRSD-Sekratär Michael Bschorr melden!

Weitere Infos HIER

 

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten begrüßt BVG-Urteil zum Schutz des Sonntags

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands (BRSD) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Berliner Regelungen zur Landenöffnung am Sonntag für unzulässig zu erklären. Völlig richtig weist das Verfassungsgericht darauf hin, dass „die Sonn- und Feiertagsgarantie [...] nicht nur die Ausübung der Religionsfreiheit“ schützt, sondern „eine wesentliche Grundlage für die Rekreationsmöglichkeiten des Menschen und zugleich für ein soziales Zusammenleben“ darstellt und damit „auch Garant für die Wahrnehmung von anderen Grundrechten, die der Persönlichkeitsentfaltung dienen“, ist. Die Sonn- und Feiertagsgarantie komme etwa dem Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) ebenso zugute wie der Erholung und Erhaltung der Gesundheit (vgl. Art. 2 Abs. 2 GG), so das Gericht. Ihre Bedeutung resultiere wesentlich auch aus dem zeitlichen Gleichklang der Arbeitsruhe. Zugleich bedauert der BRSD, dass nicht weitergehende Entscheidungen zum Schutz der arbeitenden Menschen getroffen wurden.

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Website wird überarbeitet

Liebe Freundinnen und Freunde, Schwestern und Brüder,

leider ist diese Website nicht allzu aktuell. Wir wollen das in Zukunft ändern und wieder häufiger Texte hier veröffentlichen, z.B. Auszüge aus unserer Zeitung "ChristIn und SozialistIn". Zuvor muss noch eine Neuinstallation unseres Servers erfolgen, die leider nicht so ganz flott zu erledigen ist. Aber: Auch 90 Jahre nach der Gründung der ersten Gruppe, die sich "Bund religiöser Sozialisten" nannte (1919 in Berlin), existiert der BRSD. Wir sind nicht mehr 20.000, wie zu unseren besten Zeiten in der Weimarer Republik, aber den BRSD gibt es und nach wie vor treffen sich religiöse SozialistInnen, um gemeinsam ihre Vorstellungen einer gerechteren Welt zu entwickeln.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass es neuerdings auch eine Facebook-Seite des BRSD gibt, auf der wir gelegentlich auf interessante Pressemeldungen aus unserem Themenbereich hinweisen.

Solidarische Grüße

Darius Dunker
(Mitglied des Bundesvorstands des BRSD und der Regionalgruppe Rheinland)

 

Presseerklärung zur Eskalation des Krieges im Nahen Osten

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands, aktiv für Frieden und Gerechtigkeit seit 1919/1926, ruft die Krieg führenden Parteien Israel und Hamas in Gaza auf, sofort einen Waffenstillstand zu vereinbaren und Friedensverhandlungen zu führen.

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Hiroshima-Gedenken 2008

Der weltweit erste Atomwaffen-Einsatz am 6. August 1945, 8.16 Uhr Ortszeit durch die US-amerikanische Kriegsführung war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen wurden getötet, viele Menschen litten an den Folgen, 80% der Stadt wurden zerstört. Am 9. August warfen die US-Amerikaner die Zweite Bombe auf die Stadt Nagasaki ab, die um 12 Uhr mittags detonierte und beinahe die doppelte Sprengkraft der ersten Bombe hatte.

Für die Verbrechen gibt es keine Entschuldigung, auch keine militärisch-strategischen Rechtfertigungen, wie sie damals vorgetragen wurden.

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Zusammenleben von Christen und Muslimen

Was verbindet uns, was trennt uns?

Das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist geprägt sowohl von friedlichem und konstruktivem Miteinander als auch gegenseitiger Abgrenzung und Ablehnung bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen. In den Konfliktsituationen werden die negativen Erfahrungen besonders hervorgehoben, um sich gegenseitig den Willen zum friedlichen Zusammenleben abzusprechen. Die Hindernisse für ein Miteinander können theologische Gründe, institutionelle Interessen, sozialpolitische Konflikte und wirtschaftlich-politische Strategien sein und in den jeweiligen realen Situationen durch Beeinflussung gesteigert oder gemildert werden.

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Ein Reicher meint weise zu sein, aber ein verständiger Armer durchschaut ihn.
Sprüche 28, 11
Paul Tillich»Aus dem Charakter der Kirche als ›Gemeinschaft der Liebe‹ folgt, daß solche Formen der Ungleichheit angegriffen und geändert werden, die eine tatsächliche Gemeinschaft der Liebe und des Glaubens unmöglich machen. Die Kirche muß ihr prophetisches Wort gegen solche Formen von Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit richten, in erster Linie aber gegen sich selbst und ihre eigene soziale Struktur. Und zugleich muß sie den Opfern Hilfe geben...«
Paul Tillich (1963)