BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Mitgliederversammlung 2012 in Herford am 30. Juni

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde des BRSD,

die Mitgliederversammlung 2012 findet am 30. Juni in Herford im Wichernhaus, Fichtestr. 16, statt. Sie beginnt um 11.00 Uhr und wird spätestens gegen 17.00 Uhr enden. Leider mussten wir die Mitgliederversammlung aus wichtigem Grund von Rösrath nach Herford verlegen. In der Mitgliederversammlung wird der Vorstand über die Ereignisse des letzten Jahres berichten. Wir möchten mit euch gerne die Konsequenzen, die sich für die Zukunft daraus ergeben, diskutieren und neue Wege für die Vereinsarbeit entwickeln. Außerdem werden die erforderlichen Wahlen zur Neubesetzung des Vorstandes erfolgen.

Am 21. Mai 2012, 11.00 Uhr findet in Herford eine Vorstandssitzung zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung statt. Hierzu sind wie immer alle Mitglieder herzlich eingeladen. Wer dabei sein möchte melde sich bitte kurzfristig per E-Mail oder Telefon an. Kurz nach der Vorstandssitzung wird die Einladung zur Mitgliederversammlung mitsamt der Tagesordnung auf dem Postwege an alle Mitglieder versandt.

Vorschläge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung bitten wir bis zum 19. Mai per E-Mail oder schriftlich an den Vorstand zu senden.

Der Vorstand

Dieter Hönerhoff, Dr. Reinhard Gaede, Norbert Voß

 

Wir haben Grund zu feiern!

Auf dem 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden vom 1. - 5. Juni 2011 feiern wir unseren Geburtstag. 1926 wurde der BRSD e.V. reichsweit gegründet. Alle Mitglieder, Sympathisanten und Freunde laden wir ein uns auf unserem Stand in der Messehalle 4, Stand A 19, zu besuchen und mit uns zu feiern.

Außerdem hat unsere Regionalgruppe Thomas Münzer einen ökumenischen Gottesdienst mit Agape-Feier unter dem Titel "Das könnte den Herren der Welt ..." zum Gleichnis von den anvertrauten Pfunden vorbereitet. Der Gottesdienst findet am Samstag, den 4. Juni von 17.00 bis 18.30 in der Zionskirche Dresden-Plauen, Bayreuther Straße 28 statt.

Wir freuen uns darauf mit Ihnen oder dir gute Gespräche an beiden Orten zu führen und gemeinsam ein bischen zu feiern.

 

Stuttgart aus DemonstrantInnensicht

Über einen guten Bekannten, Pädagoge und Kabarettist in Stuttgart, erhielten wir den folgenden Augenzeugenbericht von der Demonstration in Stuttgart am Donnerstag dem 30. September. Er spricht für sich.

Liebe Mitmenschen,
ich will nicht jammern. Es war meine Entscheidung und ich würde es wieder tun, aber was sich heute im Stuttgarter Schlossgarten abspielte und weiterhin abspielt, ist eine Schande - für Politiker, Polizisten, die Demokratie. Nachdem heute vormittag der Parkschützer-Alarm kam, dass die so genannten Ordnungskräfte den Park absperren, um damit eilig einem Abholzunternehmen den Weg frei zu machen, ließ auch ich mehr oder weniger alles stehen und liegen und eilte in den Park, um Widerstand gegen den Baumfäll-Wahnsinn zu leisten. Zunächst blieb ich am Schlossgarteneingang, wo grün gekleidete  Polizisten mit massiven Körperpolsterungen keinen Zweifel daran ließen, worauf man sich einstellen kann.

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Nächstenliebe ist ehrenwert, nicht strafbar!

Pfarrer Berthold Keunecke

Pfarrer Berthold Keunecke weiß: Niemand verhungert gern. Und Kinder dürfen etwas lernen. Deshalb hat er einer Asyl suchenden kurdischen Frau mit zwei Töchtern Unterkunft und Nahrung gegeben, den Kindern den Schulbesuch ermöglicht  und sie vor Abschiebung mit möglichen Folgen wie Folter oder Tod geschützt.
Als Motiv seines Handelns hatte Pastor Berthold Keunecke angegeben: Wie alle Christen war er zum Helfen verpflichtet. Jeder erinnert sich doch an Jesu Beispiel vom Barmherzigen Samariter. Als Ausländer hilft der Samariter dort, wo Einheimische  vorbeigingen, und Jesus sagt: Tue es genauso! (Luk. 10, 25-37) Wo Hilfe gebraucht wird, sollen wir helfen. So das Recht nach dem Willen Gottes.

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Der ökumenische Kirchentag in München 2010 und der BRSD

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Bei meist bedecktem Himmel und niedrigen Temperaturen beteiligten sich mehr als 130.000 Dauerteilnehmer und täglich mehr als 11.000 Tagesgäste an dem Christentreffen unter dem Leitwort „Damit Ihr Hoffnung habt“.
Beim Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese, an dem 100.000 Gläubige teilnahmen, riefen die beiden Präsidenten des Kirchentages die Christen in Deutschland dazu auf, einen „neuen Aufbruch“ zu wagen, um gemeinsam gesellschaftliche und kirchliche Probleme zu lösen.

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Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten begrüßt BVG-Urteil zum Schutz des Sonntags

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands (BRSD) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Berliner Regelungen zur Landenöffnung am Sonntag für unzulässig zu erklären. Völlig richtig weist das Verfassungsgericht darauf hin, dass „die Sonn- und Feiertagsgarantie [...] nicht nur die Ausübung der Religionsfreiheit“ schützt, sondern „eine wesentliche Grundlage für die Rekreationsmöglichkeiten des Menschen und zugleich für ein soziales Zusammenleben“ darstellt und damit „auch Garant für die Wahrnehmung von anderen Grundrechten, die der Persönlichkeitsentfaltung dienen“, ist. Die Sonn- und Feiertagsgarantie komme etwa dem Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) ebenso zugute wie der Erholung und Erhaltung der Gesundheit (vgl. Art. 2 Abs. 2 GG), so das Gericht. Ihre Bedeutung resultiere wesentlich auch aus dem zeitlichen Gleichklang der Arbeitsruhe. Zugleich bedauert der BRSD, dass nicht weitergehende Entscheidungen zum Schutz der arbeitenden Menschen getroffen wurden.

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Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen?
Brief des Jakobus 2, 5-6
Emil Fuchs»Darin steht allen Menschseins Wahrheit und Wirklichkeit, daß wir gerufen sind, um diese Welt der Güte zu ringen, zu leiden und an ihrer Verwirklichung nimmer zu verzweifeln.«
Emil Fuchs (1927)