BRSD

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.

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Offener Brief an den Vorstand der Partei DIE LINKE

Offener Brief an den Parteivorstand von "Die Linke" zur Wahl des

Bundespräsidenten/ der Bundespräsidentin

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe Genossinnen und Genossen,

der Bund der religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands ist überparteilich und überkonfessionell. Er hat jedoch viele Mit­glieder, die entweder in der Partei "Die Linke", in der SPD oder einer anderen linksorientierten Partei engagiert sind. Von daher sind wir Euch sehr wohlgesonnen und wünschen uns von Herzen, bei Euch Gehör zu finden!

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BRSD auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag

Liebe Freundinnen und Freunde, der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands (BRSD) war auch auf dem zweiten Ökumenischen Kirchentag in München vertreten. Viele gute Gespräche konnten wir mit den Menschen führen, die eine oder den anderen aus unserer Mitgliedschaft wiedersehen. Es waren anstrengende und doch schöne Tage. Ein ausführlicherer Bericht folgt in den nächsten Tagen.

 

Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten begrüßt BVG-Urteil zum Schutz des Sonntags

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands (BRSD) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Berliner Regelungen zur Landenöffnung am Sonntag für unzulässig zu erklären. Völlig richtig weist das Verfassungsgericht darauf hin, dass „die Sonn- und Feiertagsgarantie [...] nicht nur die Ausübung der Religionsfreiheit“ schützt, sondern „eine wesentliche Grundlage für die Rekreationsmöglichkeiten des Menschen und zugleich für ein soziales Zusammenleben“ darstellt und damit „auch Garant für die Wahrnehmung von anderen Grundrechten, die der Persönlichkeitsentfaltung dienen“, ist. Die Sonn- und Feiertagsgarantie komme etwa dem Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) ebenso zugute wie der Erholung und Erhaltung der Gesundheit (vgl. Art. 2 Abs. 2 GG), so das Gericht. Ihre Bedeutung resultiere wesentlich auch aus dem zeitlichen Gleichklang der Arbeitsruhe. Zugleich bedauert der BRSD, dass nicht weitergehende Entscheidungen zum Schutz der arbeitenden Menschen getroffen wurden.

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Website wird überarbeitet

Liebe Freundinnen und Freunde, Schwestern und Brüder,

leider ist diese Website nicht allzu aktuell. Wir wollen das in Zukunft ändern und wieder häufiger Texte hier veröffentlichen, z.B. Auszüge aus unserer Zeitung "ChristIn und SozialistIn". Zuvor muss noch eine Neuinstallation unseres Servers erfolgen, die leider nicht so ganz flott zu erledigen ist. Aber: Auch 90 Jahre nach der Gründung der ersten Gruppe, die sich "Bund religiöser Sozialisten" nannte (1919 in Berlin), existiert der BRSD. Wir sind nicht mehr 20.000, wie zu unseren besten Zeiten in der Weimarer Republik, aber den BRSD gibt es und nach wie vor treffen sich religiöse SozialistInnen, um gemeinsam ihre Vorstellungen einer gerechteren Welt zu entwickeln.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass es neuerdings auch eine Facebook-Seite des BRSD gibt, auf der wir gelegentlich auf interessante Pressemeldungen aus unserem Themenbereich hinweisen.

Solidarische Grüße

Darius Dunker
(Mitglied des Bundesvorstands des BRSD und der Regionalgruppe Rheinland)

 

Presseerklärung zur Eskalation des Krieges im Nahen Osten

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands, aktiv für Frieden und Gerechtigkeit seit 1919/1926, ruft die Krieg führenden Parteien Israel und Hamas in Gaza auf, sofort einen Waffenstillstand zu vereinbaren und Friedensverhandlungen zu führen.

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Hiroshima-Gedenken 2008

Der weltweit erste Atomwaffen-Einsatz am 6. August 1945, 8.16 Uhr Ortszeit durch die US-amerikanische Kriegsführung war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen wurden getötet, viele Menschen litten an den Folgen, 80% der Stadt wurden zerstört. Am 9. August warfen die US-Amerikaner die Zweite Bombe auf die Stadt Nagasaki ab, die um 12 Uhr mittags detonierte und beinahe die doppelte Sprengkraft der ersten Bombe hatte.

Für die Verbrechen gibt es keine Entschuldigung, auch keine militärisch-strategischen Rechtfertigungen, wie sie damals vorgetragen wurden.

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Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.
Lukas 6, 20
Martin Buber»Religion ohne Sozialismus ist entleibter Geist, also auch nicht wahrhafter Geist; Sozialismus ohne Religion ist entgeisteter Leib, also auch nicht wahrhafter Leib.«
Martin Buber (1928)